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Unsere Themen im Aquaristik-Ratgeber

Mosaikfadenfische

Der Blaue Fadenfisch: Ein attraktiver Hingucker

Sanftmütig und wunderschön sind die Tiere: Die Mosaik-Fadenfische sind richtige Aquarien-Klassiker. Erfahren Sie jetzt im kurzen Steckbrief mehr über die imposanten Labyrinthfische!

Durch ihre friedliche Art können Mosaikfadenfische (Trichogaster leerii) gut mit anderen, kleineren Fischen vergesellschaftet werden. Allerdings benötigt er ausreichend Versteckmöglichkeiten. Auch im Artaquarium sind diese wichtig, damit die Mosaikfadenfisch-Weibchen sich vor den Männchen verstecken können. Empfehlenswert ist die Haltung von einem Männchen mit zwei Weibchen. Die Geschlechter können anhand der Rückenflosse unterschieden werden. Diese ist bei Männchen länger.

Steckbrief: Trichgaster leerii

Systematik: Mosaikfadenfische (Trichogaster leerii) gehören zu den Labyrinthfischen, die über das bemerkenswerte Labyrinthorgan verfügen. Mit diesem können die Fische auch Luft aus der Umgebung des Aquariums im eigenen Stoffwechsel verarbeiten. Nicht wundern, wenn die Tiere dazu öfter an der Wasseroberfläche „nach Luft schnappen“. Es besteht in der Regel kein Mangel.

Länge: Die Labyrinthfische mit dem auffälligen Mosaik werden bis zu 10 Zentimeter lang.

Vorkommen: Ursprünglich beheimatet sind Mosaikfadenfische in Südostasien bzw. Thailand, Sumatra und Malaysia.

Pflegeansprüche: Die Fadenfische lieben gut bepflanzte Aquarien ab circa 60 Litern.

Nahrung: Als Fischfutter kann herkömmliches Trockenfutter genutzt werden. Wichtig: Dabei auch ab und zu Sorten einsetzen, die über einen hohen pflanzlichen Futteranteil verfügen.

Haltung der Mosaikfadenfische

Mosaikfadenfische sind wunderschön gefärbt. Ihre tolle Körperfärbung unterstreicht man durch frisch-grüne Wasserpflanzen und dunklen Bodengrund, dunkle Steinaufbauten sowie Moorkienholzwurzeln. Im heimischen Aquarium sollte Sie für eine sehr geringe Strömung sorgen. Außerdem ist es bei der Haltung von Mosaikfadenfischen sinnvoll, einen attraktiven Schwimmpflanzen-Bereich einzurichten. Hier baut das Männchen sein beeindruckendes Schaumnest. Das Schaumnest kann bis zu 30 Zentimeter groß werden. Männchen kümmern sich im Übrigen auch um die Brutpflege.

Tipp: Für die Zucht der Mosaikfadenfische wird ein separates Aufzuchtbecken, gefüllt mit sehr weichem Wasser, empfohlen. Sollte das Wasser zu hart sein, können Sie eine Torf-Filterung einsetzen. Zwar färbt sich durch diese das Wasser, dies stört die Mosaikfadenfische allerdings nicht. Schließlich leben die Trichogaster leerii in der Natur in schlammigen Gewässern.

Zur Vergesellschaftung eignen sich beispielsweise Welse und/oder Schmerlen wunderbar. Beachten Sie jedoch, dass das Becken dann ausreichend groß sein muss.


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